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Do you come from the land down under?

Mein kleines Australien-Töurchen.
 

Ei doent knoeff.

Donnerstag, 27. September 2007

Keine Arme, keine Kekse.
Der Keksjob ist in weite Ferne gerueckt. Hab ich davon ueberhaupt geschrieben? Ka. Jedenfalls hatten die Maschinen einen Breakdown, Ina und ich wollten aber solang nicht in Byron Bay rumlungern, darum sind wir nach Brisbane gefahren.
Campingplatz mal wieder nicht gefunden, aber irgendwann doch.
Das naechste Highlight kam aber schon bald, weil wir versucht haben, endlich mal unser grosses Zelt aufzubauen. Nach ner Stunde oder so stand es aber :D..
Statt des 4MannZelts war es aber doch nur ein 2MannZelt wo nur eine Person reinpasst, weil die 2te Kabine fehlt, danke Adam. Also musste das kleinere Zelt ins groessere auch mit rein :D.
.. niemals irgendwas von einem Englaender kaufen!..
Haben uns dann endlich mal durchgerungen, irgendwelche Leute kennenzulernen und mit denen sind wir jetzt so: X.
Scherz, aber fast.
Als wir dann beim Coles einkaufen waren, hab ich son Schild gesehen, dass sie noch Einkaufswageneinsammler suchen, werden wir wohl mal anrufen.
Also ich mag Brisbane, waere cool, wenn das klappt.
Ansonsten fahren wir weiter in den Norden zu den Farmen (Farms?) und schuften halt da.

Wir gehen bald zurueck, schon 5.oo Uhr und es wird bald dunkel, zum Glueck knallt die Sonne nicht mehr so wie vorhin wie auf dem 4kmHinweg, danke.
Gleich gibt es Schnitzel.
Yammi, Gott lobe das Schnitzel, wie Weihnachten in unserem tristen Nudelleben.
Mh, Schnitzel..

OYQ 245, Victoria on the move.

Dienstag, 25. September 2007

Wir sind angekommen, erstmal. Sitze grad in einem inetCafe in Byron Bay, aber erstmal von vorn.
Nachdem wir Freitag nun endlich loskonnten, sind wir erstmal zu einer Tankstelle.
Getankt, Scheiben geputzt, Reifenluftdruck ueberprueft (ohja, das koennen wir jetzt!), Oel gekauft und raus aus Sydney.
Mit Boomfunk Mcs Freestyler aus dem Radio droehnend kurvte Ina uns souveraen und fast perfekt durch Sydney, ab und an mal knapp am Bordstein vorbei, aber ziemlich gelassen fuer das erste mal linksfahren im Stadtverkehr.
Unser Ziel war Bonny Hills, immer entlang dem Pacific Highway.
Dieser war leider schon nach einigen Kilometern geschlossen wegen was auch immer und so verfuhren wir uns das erste Mal, kamen aber dank Ina wieder auf den richtigen Weg.
Nach paar mal tanken waren wir leider immer noch nicht am Ziel und als es langsam daemmerte, wussten wir, dass wir die Strecke nicht vor Dunkelheit schaffen wuerden (Inas Zeitrechnung, die sie irgendwo las, hielten wir nichtmal ansatzweise ein, bei uns dauerte die Strecke mindesten das 3fache :D).
Bald sahen wir die ersten Achtung Kaengurus und Achtung Koalabaeren, aber leider keine Flauschiviecher.
Um 9 oder 10, weiss nicht mehr, kamen wir in Bonny Hills an.
Da die Campingplatzrezeption schon geschlossen hatte, schliefen wir also in unserm Autochen.
Ich fand es ziemlich unbequem, nicht zuletzt, weil Ina mich mit ihrem Mix aus schnarchen, stoehnen, aechzen, seltsamen Lauten so aggressiv machte, dass ich kein Auge zu bekam :D.
Als es langsam hell wurde, bemerkten wir, dass wir genau vorm Strand geparkt hatten :).
Nach ein paar Stuendchen sind wir dann auf den Campingplatz.
Leider regnete es den ganzen Tag, regnen ist eigentlich untertrieben. Es war unglaublich. Ein Zelttag, wie man sich ihn vorstellt :D. Kacke.
Dann sind wir also den naechsten Morgen weiter. Also wir wollten zumindest. Unser Auto nicht ganz. Nachdem das gute Teil es die 50 Meter bis zum Rezeptionsparklpatz schaffte, wollte er auch schon nicht mehr weiter.
Ina suchte nach Hilfe, aber irgendwie sprang das Haeschen dann doch wieder an.
Ina kam mit 2 Maennern zurueck, die schauten bisschen in den Motor und hier und da, konnten aber auch nichts finden. Wir also ein Ruendchen um den Block, alles war gut, also weiter.
Diesmal war ich an der Reihe mit fahren.

:D

Als wir in der Stadt ankamen, wir mussten noch einkaufen und vor allem Geld abheben, war ich mit meinen Nerven schon am Ende ("Anksch, bleib doch ma ruhiger ey.").
Nicht nur, dass ich links fuhr, sondern auch ab und an ins Leere griff, weil der Schaltknueppel nun ja auch links und nicht rechts ist, ebenso ist der Blinker rechts und nicht links. Spaeter konnte man das Knueppeleinchen allerdings noch schwieriger finden, weil es unter Muell begraben war :D.
Nach dem kleinen Stopp ging es also weiter. Ich hatte mich wieder bisschen beruhigt und wir duesten Richtung Byron Bay. Natuerlich schafften wir es wieder nicht im Hellen. Es wird aber auch schon um 5 hier dunkel wie schwarze Nacht.
Auf dem Weg sahen wir dann endlich mal paar Kaengurus, Ina dachte zuerst, es waeren Kuehe :D.
Als wir Byron Bay in lieblicher Todesstimmung erreichten, ich war mal wieder wegen irgendwas eskaliert :D, stand uns eine weitere Nacht im Autolein bevor.
Wir reichten uns vorher die Haendchen, weil ich Angst hatte, wir wuerden in der Nacht ausgeraubt und ermordet, und das kommt ja nicht gut, wenn man sich noch nichtmal vertragen hatte.
Diese Nacht war um einiges besser, trotzdem suchten wir am Morgen schnell ein Campingplaetzchen.
Weil allerdings Schulferien sind, bezahlten wir leider 35 statt den gedachtebn 24$, aber bisschen Luxus muss ja sein :D.
Unser Campingplatz liegt genau am Strand, viele Surfer und schoenes Wetter :).
Gleich einige Stunden spaeter machten wir uns auf den Weg nach Arbeit.
Ina fand dann eine Nummer von einem KeksfabrikJob, der nach deutschen Maedels fragte.
Sonst ist es hier ziemlich cool, find ich jedenfalls :).
Unglaublich viele alte VWBusse, huuuuuuuiuiuiuiuiuiui, noch nie so viele auf einmal gesehen, und viele lustige Tiere :D.
Geckos, Leguane, lustige Voegel und auf unserm Campingplatz irgendwelche Truthaehne, die um die Zelte schlendern :D.
Morgen ruft der Keksmann nochmal an, mit dem Ina heute schon telefoniert hat.
Hoffentlich klappt es, zwar muessen wir dann weg von der Kueste, wuerden dann allerdings 16$ die Stunde verdienen, in einer 34stdWoche.
So, nun Schluss hier mit Zeug und endlich mal wieder Fotos :).

Allerliebste Gruesse und Knutschis.

PS: Mutterleinchen, was fuer mystische SMS mit nur einem Wort: "Jule:" Was soll es mir bloss sagen? :D :*

OYQ 245, Victoria on the move

Herzlichen Gluehstrumpf, das darf doch wohl nicht warstein.

Donnerstag, 20. September 2007

Nachdem Ina und ich gestern also geschaetzte 3km zu unserm Auto im Regen stapften, mit unseren Einkauefen in den Haenden, damit wir nicht alles auf einmal tragen mussten, erreichten wir es gleucklich und schwangen uns in unser Gefaehrt.
Doch es sollte nicht gut ausgehen.
Ina startete leichtfuessig das Motoerchen, wir fuhren und fuhren und fuhren und fuhren.. 2m, dann war unsere Reise zu Ende.
Der Motor startete nicht mehr und so standen wir dann auf einer Strasse in Sydney, genauer der Eglinton Road, Ecke Glebe Point Street.
Ina rief Adam an und ich mit dem Hostel, welches wir schon eigentlich um 10 haetten verlassen muessen, es war grade 5vor10. Nachdem ich der ReceptionFrau unsere Lage erklaerte, gab sie mir die Nummer vom NRMA, so einem australischen ADAC.
Ich also wieder angerufen und das gleiche mit dem Mann am Telefon. Er hatte zwei Optionen fuer uns, entweder Mitglied fuer 299$ werden oder wen vorbeikommen lassen.
Wir dachten bis dahin, es waere was mit der Batterie, wir Spezialisten. Also kurz gelacht und gesagt, ha, nehmen wir doch den Mann der vorbeikommen soll, Batterie kostet schliesslich nur 160$, wir bezahlen ja keine 299$.
Mann: Ok, in einer Stunde ist wer da.
In einer Stunde kam dann der NRMA-Mann.
NRMA-Mann: Tja, Girls, die Batterie isses nicht. Ist wohlw as mit ner Pumpe. Koennte teuer werden, vielleicht aber auch nicht. Soll ich Euch n Abschleppwagen rufen?
Girls: Ja, ok. Bitte.
Mann telefoniert. Wieder 3/4stde warten.
Dann kam der AbschleppwagenMann. Auto auf den Truck, auf auf zur Werkstatt. Ina sass in der Fahrerkabine, ich im Auto & hab mir vorgestellt, als wuerde das Auto selber fahren. Es war fast das gleiche.
Als wir in der Werkstatt ankamen, sagte der Mechaniker, oke, ich glaub ich schaff das heut nicht mehr, ich ruf Euch dann an, wieviel es kostet.
So rief er dann auch an, um uns die freudige Mitteilung zu ueberbringen, dass uns Machine Drive nochmal satte 500$ kosten wuerde. 5 0 0 $.
Eigentlich keine andere Wahl stimmten wir zu.
Ina telefonierte dann noch minutenlang mit Adam, dem Verkaeufer, um ihm immer wieder zu erklaerenm, dass das Auto nicht fahren wuerde, und sie auch nichts anders gemacht haette. Immerhin konnte er sich dazu durchringen, bei der Werkstatt anzurufen und den Preis um 50$ runterzuhandeln. Guetiger Mann.
Also buchten wir uns noch eine Nacht laenger ins Hostel ein.
Inzwischen rief unsere gute Mitfahrerin an, um uns abzusagen. Sie haette Montag in Brisbane einen Job und wuerde den Zug nehmen, oder Flugzeug oder auch n Pony. Keine Ahnung.

Jetzt sitzen wir grad in einem InetCafe, um uns die Zeit zu vertreiben und grad rief uns auch der MEchaniker an.
In 20 Minuten gehen wir los, das Auto abholen. Hoffentlich faehrt es auch.

Also, Genossen, kauft Euch nie ein Auto von einem Englaender! :)
.. hoffentlich schaffen wir es heute aus Sydney raus :D.
:*

I*m leaving on a machine drive

Mittwoch, 19. September 2007

Morgen geht es loshoshos & zwar auf die Ostkueste lang Richtung Brisbane, Arbeit suchen und DAS Australien sehen und auch ein paar kleine SurferHasis, man weiss ja nie :).
Die letzten Tage kam ich mir vor, wie n Schlachter, der nach dem fettesten Schwein sucht. Haben uns mit ein paar Leuten getroffen, die bei uns mitfahren wollten, ist ja billiger fuer uns und fuer sie.
Der erste Kandidat war ein Englaender. So wie man sich ihn vorstellt. Glatze, 29 Jahre, zischt 2 Bier innerhalb den 15 Minuten Gespraech um 5 Uhr weg und man versteht ihn nicht. Gut. Nach ihm haben wir erstmal das Alter in unseren Anzeigen begrenzt, auf zarte 25.
Auch der zweite war ein Englaender. Er war schon aufm Sprung und so mussten wir uns innerhalb einer Stunde fuer oder gegen ihn entscheiden. Ina war fuer ihn, ich dagegen. Konnte mir nicht vorstellen, 5 Stunden neben ihm zu sitzen. Nachdem wir dann noch ne Muenze geworfen haben, war auch er raus.
Der dritte war ein Franzose. Konnte leider kaum englisch und hatte keine Ahnung von allem. Als ich dann versuchen musste, ihm die Bedeutung einer Tax File Number, der Steuernummer, anhand meinem kleinen suessen Beispiel zu erklaeren (imagine, yoou buy an apple for 2$. So, the farmer gets 1$ and the other one goes to government.. :D) fiel er auch weg (Ina:"Ich will doch keinen illegalen Schwarzarbeiter in meinem Auto!").
Der naechste war ein kleiner Mann aus den USA, Florida, der aus Sued-Korea stammt. Er war ganz nett, ein bisschen quirlig, aber ok. Falls kein "besserer" kommen wuerde, entschieden wir uns fuer ihn, dachten wir uns.
Hier war das Casting aber noch nicht zu Ende. Denn als naechstes kam ein Deutscher. Momente der peinlichen Stille kannte er nicht. Bei ihm war es naemlich ein Dauerzustand. Also auch er abgehakt.
Am naechsten Tag, also heute, rief noch ein Maedel aus Deutschland an, mit der wir uns treffen wollten. Zwischendurch sagten wir noch einer Chinesin ab, oder was immer, wir konnten sie eh nicht verstehen.
Also trafen wir uns dann mit der Katha. Sie ist 18 und kommt aus Leipzsch und hat mich ein bisschen an Jule, mein kleines Ossi-Maedchen :), erinnert. Also von der Sprache her :D.
Wenn alles klappt, kommt sie wohl mit. Andernfalls ist der Koreamann on board.

Im Moment allerdings planen wir noch unsere Route. Denn, wie soll es anders sein, wir haben sie noch nicht :D.
Spaeter packen wir noch unsere kleinen Rucksaeckchen und morgen holen wir unser geliebtes Auto ab. Ich hoffe, es wurde noch nicht gestohlen.
Dann noch kurz tanken, einkaufen und adioe mit oe Sydney.
Ich bin fast ein bisschen traurig, schoene Stadt isses :). Ina macht das natuerlich wieder nichts aus, weil sie ist ja einfach realistisch und straight raus, wie sie es sagt.

Die naechsten Tage weiss ich nicht, wann ich mal wieder Internet habe, weil wir ja im Busch leben und im Outback zelten, nur mit einem Schlafsack.
Scherzchen, ha!.
Allerdings weiss ich es wirklich nicht, wir werden wohl 2 oder 3 Zwischenstops machen, vielleicht auch mehr, wenn es uns gut gefaellt. Dann kommt unsere PlayboyHaeschenCampingausruestung zum Einsatz (in diesem Moment singt das Maedel neben mir bei nem Alanis MorisetteSong mit, wunderschoen.) und wir muessen 8meter Spinnen mit nem Luftgewehr erschiessen, krassomoehrski.

Also meine Damen und Herren, liebe Pia, ich verabschiede mich fuer den heutigen Tag. :)
Hoffe, bald wieder berichten zu koennen.
Tausnd :* an meine Haeschens..

Please don"t stop the music.

Samstag, 15. September 2007

Ein herber Rueckschlag nach dem anderen.
Ok, ganz so schlimm isses nicht, aber trotzdem dumm.
Heute mach ich so meinen guten Mp3Player an und was seh ich? Nichts naemlich seh ich.
Toll, denk ich mir, vielleicht biste ja nur zu dumm.
Aber auch nach 10 Minuten war immer noch nichts drauf.
Darum kam ich zu dem Entschluss, das irgendwie alles runter ist, warum auch immer.
Alles, was ich an Musik drauf hatte. Meine geliebten Sportis, Rockroehrengerocke, Jammermucke, neues Zeug, alles. A l l e s.
Darum wollt ich Euch mal zu Anfang bitten, schickt mir Musik! Bitte! Sonst muss ich leider bis zum naechsten Jahr drauf verzichten, weil wo krieg ich sonst Musik her?
Also, falls wer tolle Musik hat, alles an schnubbi_anksch@web.de schicken. Danke :).
Zurueck zum Rest.
Heute war unser 2. und letztes Date mit Adam, Geld- und Schluesseluebergabe. Jihaaaer, wir haben ein Auto!
Um unser Glueck perfekt zu machen, gestern kam unsere Tax File Number an, unsere Steuernummer die wir zum arbeiten brauchen, dh, Donnerstag koennen wir aufbrechen ins weite Australien, Richtung Brisbane, die Ostkueste hoch und dem wilden Leben entgegen :). Und auch endlich arbeiten, Fruechte ernten und schuften, schteil.
Ein weiterer Erfolg: Wir haben heut das erste mal gewaschen, geil. Alles ist heile und in der Farbe, wie wirs auch reingepackt haben, ist ja mal super.

Und zum Schluss geht meine Tagesgratulation an Babs: Babs, ich gratuliere Dir! :)

Fotooos!

Freitag, 14. September 2007


So, leider ist hier alles in chinesich geschrieben, aber ich hoffe, ich krieg es trotzdem hin.

Nach tausnd Jahren endlich mal Fotos :). Sind noch welche vom Flughafen und Dubai und natuerlich den restlichen Tagen.


Eieiei, morgen ist die Schluesseluebergabe von unserm Auto, krassomoehrski.


Eine traurige Nachricht zum Schluss: Ich habe meinen Ring verloren :(..


So, muss dann mal fix das hier hochladen alles.

Kussiis. :*

Sydney

Machine Driver.

Donnerstag, 13. September 2007

Einige Leute kaufen sich Tuetensuppen nach 4 Tagen, oder n Stadtplan. Anders AnkschMachine und InaMachineErweiterung. Wir kaufen uns ein Auto. Ungefaehr so, natuerlich beim Essen: "Ey, machine, wie isn das mitm Auto?"

-"Cooler waers schon."

"Lass ma unten gucken und eins kaufen."

-"Ok, geritzt."

Nein, ganz so wars ja nun nicht. Wir haben uns auch schon ein wenig informiert und Ina hat fast schon wie ne Australierin durch die Gegend telefoniert :D.

Nach paar Stunden und endlos vielen Fragen an die Travelle-Desk-Frau weiter, standen wir dann vorm Hostel und warteten auf Adam, der mit unserm vielleicht baldigen Vehikel ankam.

Ein suesser kleiner Japaner, knappe 10 jahre alt und weiss, also das Auto. Der Mitsubishi hat grade mal ca 200.000 km runter (fuer Australien nicht viel!), den Motor und Auspuff neu, Reifen auch, echt lovely der Hase. Modisch gesehen sind wir auch on the top, haben eine komplette Zeltausruestung mit PlayboyhaeschenMatratzendruck und und und.

Als wir dann in ner ruhigeren Gegend von Sydney waren, hat Ina sich hinters Steuern gewagt und ich sass hinten und hab gelacht :D. Der Scheibenwischer ging staendig an, weil der Blinker hier auf der anderen Seite ist. Sie also todesmutig auf der andern Strassenseite gefahren, EnglaenderAdam aufm BeifahrerSitz, und gleich mal aufm Berg abgewuergt. Draussen standen 2 Australier, die erstmal gelacht haben. Aber immerhin, ich wollte naemlich nicht, afraid, you know :).

Unser Verkaufsgespraech war auch herrlich. Von einem zarten "oh, wait a minute" ins Woerterbuch guckend begleitet, kam auch schon bald Inas Einleitung "And now, we will come to the price.".

Adam kam uns, es mag wahrscheinlich an unserm Charme gelegen haben, dann fast 800 $ entgegen.

Wir schlafen wohl noch eine Nacht drueber, aber eigentlich ist es schon fast unsers, je pense.

Wir werden es "The machine drive" taufen.


Spaeter gucken wir mal, was es noch so feines in der Kueche abzustauben gibt, der Essensmann, der wirklich immer (!!) in der Kueche ist, wenn wir es auch sind, darum der Name, hat naemlich mal "aufgeraeumt", wie er es nennt. Eigentlich hat er nur alle tollen Sachen aus dem Schrank gewuehlt um sie in sein Fach zu stellen und sie spaeter heimlich zu schamausen. (In unserer Kueche gibt es mehrere Faecher, wo jeder sein Zeug reinpacken kann, muss es allerdings mit Namen und Abreisedatum kennzeichnen. Kuechenmann: "Ich nehm nur das Zeug raus, was nicht beschriftet ist, ich raeum auf." Jaja, Kuechenmann, jaja.)

So, gleich kehren wir zurueck als unglaublich independent women. :D


.. so sieht unser Schmuckstueck aus, bloss in ner anderen Farbe. Fotos folgen natuerlich wie immer. Nein, morgen kommse wirklich!!

Ina sagt tschaaaaa

Mittwoch, 12. September 2007

Kommen wir mal zu einem eher wissenschaftlichem Thema: dem gemeinen Backpacker und dem Aussi.
Der Backpacker ist in zweierlei Gattungen aufzufinden, die sich aber anfangs nicht unterscheiden, dazu aber spaeter.
Ein normaler Backpacker wacht zwischen 7 und halb 9 am auf. Dann steht die morgendliche Hygiene an. Also halb sauberes Zeug zusammensuchen und duschen, wenn denn eine frei ist.
Spaeter, in seinem kleinen Schlafhoehlchen, plant der Backpacker seinen Tag; die richtige Reihenfolge muss gefunden werden. Vorerst geht er allerdings zu einem weit wichtigeren Tagespunkt ueber, dem Fruehstueck. Ist dieses noch nicht vorhanden, muss er 20 km zum naechst billigeren Supermarkt schreiten. Wenn das kleine Tierchen gespeist hat, ruht er sich aus, schlaeft, chillt oder guckt Aussi-Kinder-Programm, ohne ein Wort zu verstehen.
Wenn der Backpacker genug gechillt hat (Phase dauet bis zu 3 Stunden an), bewegt er sich in die Kueche. Essen. Das delikate Menue verspeist er binnen wenigen Stunden, um sich danach wieder einer kurzen Chillphase (um die 2 Stunden) zu widmen. Hat der Backpacker dann genug Energie getankt, beschreitet er oft die Bretter, die die Welt bedeuten. Kleine Ausfluege koennen bis zu 94 km und 5 Stunden lang sein und andauern.
Im Hostel wieder angelangt, ist die wichtige Regeneration auf dem Tagesplan. Nach einem deftigen Mahl, was man sich nach hartem Fight mit anderen Hostel-Bewohnern erkaempft hat, tritt die letzte Chillphase ein, die dann langsam in den naechtlichen Schlaf uebergeht. Dieser beginnt ca ab 22 Uhr.
Die 2 Gattung ist dem eben genannten aehnlich, allerdings verrichtet er beschriebenes auf der Arbeit.
Im Gegensatz dazu steht der Aussi. Stets freundlich huepft er durch die Gegend. Wichtige Woerter sind "Aaaaall right", "Here we go!", "Hez guys, how are you?" und "ooooook".
Waehrend er dem Backpacker durch die easz-going-mentalitaet stark aehnelt, tun sich Kluften im Wegbleiben der Chillphase auf. Statt dieser laeuft der Aussi, als gaebe es keinen Morgen mehr. Sind auch nur 2 Minuten Zeit, schwingt sich der leichtfuessige Keksliebhaber in seine Laufschuhe und pest durch die Gegend. Auch sein Schweiss unterscheidet sich von den RestMenschen der Welt: kein Gestank, kein Ekel. Im Gegenteil. Blumiger, wolliger, Zuckergeruch.

Eine noch andere Sache, sag ich mal, ist der Chinatown-Aussi. In ganz Asien sind weniger Asiaten anzutreffen, als in Sydney.
Seine Frisur besteht aus 5 kg Haarwachs, um den YogiO und Mangamaennchen starke Aehnlichkeit abrufen zu koennen. Dabei spriessen die Haerchen in alle Richtungen.
Nicht auszulassen sind die Hosen und generelle Kleidung. Bei den Chinatown-Aussis hat sich die Rollenverteilung grundlegend veraendert. So traegt hier der Mann die Kleidung der Frau. Roehrenjeans, die schon keine Roehren mehr sind, sondern eher ans Bein geschweisst sind, machen das Bild des metrosexuellen Asiaten aus.
Diese lieblichen kleinwuechsigen KontinentBewohner uebertragen ihre Kultur schnell auf Touristen oder Traveller. Waehrend der Backpacker seine erschoepfenden Touren unternimmt, uebermannt ihn, oder auch Ina, die asiatische Sprache und ein lautes "tschaaaaaa" hallt durch die Blocks Sydneys, herrlich.

Hugging MonkeyMan attaaaacks!

Dienstag, 11. September 2007

Heut waren wa in Sydney. Also in der Stadt, mit nem kleinen putzigen HostelMann, dem Will.
Er hat uns kurz (es waren 4 Stunden!!), mit paar andern Leuten Sydney gezeigt, Hyde Parc, Darling Harbor, Botanic Gardens, Opera House, ganze Programm hoch runter.
Auch von dem MonkeyMan aus Chinatown hatta uns erzaehlt, der mitm Affenkostuem in Chinatown steht und Leute umarmt, wenn sie ihn angucken, und es soll nicht so toll sein :D.
Vorhin haben Ina und ich das erste mal toll gekocht, Nudeln mit Sosse, haben wa heut eingekauft. Leider war es TomatenMark und keine Sosse, darum wars nicht so der Renner.
Meine Sim-Card hab ich auch aktiviert, nachdem ich 20 Minuten mit ner Aussi-Frau telefoniert hab. Musste meinen Namen buchstabieren.. "no, no. Not G for George, but K.. K for.. oeeeh..", herrlich :).
Aber die Verstaendigung wird besser, hoff ich :D.
Leider komm ich nicht in mein Freemail rein, weil mein Passwort ein ae enthaelt, ich Held. Naja, muss ich mal gucken.
So, was ist noch zu erzaehlen? Ach, Ina und ich haben schon viele Leute hier gesehn. Frau Haeael als Mann, Olli in arabisch, Simon Ue. in asiatisch, Christoph O. in australisch, man man. :D.
Gleich ist meine Zeit im Inet mal wieder vorbei, dann chillen wir uns mal nach oben in Stockwerk 1, inne Chilllounge :).
Fotos muss ich bald mal reinstellen, also so long,
hugs hugs hugs :)!

Aenn ist endlich daar. :)

Montag, 10. September 2007

Man man, war das ein anstrengendes Reischen.
Angefangen hat es ja schon am Freitag, um halb10 oder so, am Hannover HBF. Eltern & Bruder adioe gesagt & dann in Hamburg auch Babs und Kurt, schrecklich alles.
Dann fing es erst so richtig an. Im Emirates-Flug nach Dubai sass ich neben einem dicken Mann, der, zu meinem Pech, deutsch war. Denn, zu meinem Vergnuegen, hat er am Anfang gleich mal seine Auffassungsgabe ueber Flugtzeugtragflaechen und ihre Risse bewiesen, klasse.
Er war irgendein Rentner mit irgendner Firma und flog nach Singapor.. oder so.
In Dubai angekommen waren Ina und ich gleich mal ein bisschen unfaehig.
Wir waren uns dann doch nicht so sicher, ob wir am ersten Stop oder am zweiten rausmussten, der erste war naemlich fuer gleich Weiterreisende, aber wir hatten ja noch 2 tolle Naechte in Dubai.
Zwischen 832863 Scheichen und schwarzen Mullafrauen haben wir dann doch unser Gepaeck gefunden, hatten aber dann keine Ahnung, wie wir zu unserm kleinen Residenzchen kommen sollten. Irgendein netter Ossi hat uns dann ein Taxi gerufen, mit den Worten "Senorita, Senorita. Drive, drive, Hotel. Ok?".
So kamen wir dann irgendwann um 22 Uhr in unserm Hotel an, ich nenne es mal liebevoll "Al Kaschemme".
Ueberall suspekte Kuttenmaenner und in unserm klasse Badezimmer entdeckte ich ein kleines Fenster, was irgendwie zu einem anderen kleinen Raeumchen fuehrte!? Das haben wir dann mal glatt mit meinem Bettlaken zugehangen, man weiss ja nie.
Waehrend Ina ruhig schlummerte, litt ich unter Todesangst, jeden Moment koennte ein riesiger Araber reinkommen, um uns zu verschleppen und in seinem Harem arbeiten zu lassen.
Aus diesen zuckersuessen Zustaenden wurde ich aber auch schon wieder um halb4 herausgerissen, weil, zum Glueck, oh oh, wie toll, eine Moschee direkt neben unserm Fenster stand und der Mulla-Mann immer gern gesungen hat.
Den naechsten Tag dachten wir uns dann aber, "Gut, nu muessen wir was sehen.". Wir also raus, bei unglaublichen 85 Grad im Schatten, tausend hupende Araber, weil wir aufgefallen sind, wie zwei Buschmaenner beim Rewe umme Ecke, und so lernten wir die tolle Mentalitaet der dubaianischen Taxifahrer kennen: Wer bremst, verliert, ganz nach Barbaras Einstellung.
Leicht verkrampft kamen wir dann auch am Strand an, Ina schnell reingehuepft, noch durche Gegend gelungert und den ganzen Spass wieder zurueck.
Eine Todesnacht weiter waren wir dann auch schon wieder am Dubai-Airport (und ich muss leider sagen, dass Dubai nicht gerad toll ist, jedenfalls nicht die Bronx, wo wir waren). Eingecheckt, stundenlang im Airport rumgelaufen, oke, eine Stunde. Das Ding ist ca. 4x so gross wie good, old BS Schlossarkaden, goldene Palmen und so Schnick.
Nunja. Dann ging es also Richtung Australien, genauer Auckland, mit Stop in Bangkok und Sydney.
Bei Emirates wird man wirklich gemaestet. Nichts gegen die kleinen Fluege nache USA, da muss ich Dich enttaeuschen Lisa-Schaetzchen, gegen Emirates kommt nichts an :D.
In Bangkok mussten wir dann kurz raus und wieder rein, weil die Australier Angst vor allem haben.
Darum durften wir so auch nach 18 Stunden Flug noch ein kleines Kaertchen ausfuellen, dass wir auch keine Erde von irgendwoher einschleppen und Pflanzen und Samen und was immer.
Nach unglaublichen 1293746082715630 Stunden Reise und Strapazen laechelte uns Montag, also heute, um 9 Uhr Ortszeit der Sydneysche Flughafen an. Sind so um die 8 Stden Zeitverschiebung.
Auf dem Weg ins Hostel trafen wir dann am Bahnhof die Uschi :), haben sie seitdem leider aber nicht mehr gesehen :D.
Das Hostel ist wirklich ziemlich cool, sind mit 3 Kerlen und 5 Maedels in einem Zimmer, aber alle ganz nett, man lernt auch ziemlich schnell irgendwelche Leute kennen.
Das AustralienEnglisch ist natuerlich um millionen mal besser als das der Araber, was sich uebrigens alles irgendwie indisch anhoert, ab und an sind wir dann aber doch bisschen unfaehig :D.. "Oh girls, you are lost."
Dafuer haben Ina und ich heut einen tollen Stadtspaziergang von 5 Stunden gemacht und ich muss sagen, Sydney ist unglaublich schteil. Schoenes Wetter (trotz nur 11 Grad), einfach sau coole Gegend, nette Leute (die Aussis sind wirklich alle echt nett!) und einfach huuuui :).
Bankkonto ist nun auch fertig und soeben auch meine Tax File Number, kann der Arbeitsspass ja bald losgehen. Aber vorher heisst es fast zwei Wochen Urlaub, weil wir auf den Krams erstmal warten muessen.
Darum heisst die Mission jetz: Leute kennenlernen und Fahrgelegenheiten klarmachen :).
Mal schauen, wie die erste Nacht so ist.

Sonst geht es mir gut, bin ziemlich tot von allem hier, hui.
Und an dieser Stelle geht noch ein Gruss an meine besten Eltern der Welt, schaff es leider nicht mehr, Euch ne Mail zu schreiben, Geld ist bald mal wieder alle (3$90 die Stde, tz).
Die naechste Zeit hab ich bestimmt mal wieder Zeit zu schreiben und Fotos muss ich auch bald reinpacken.
Oh, Polizei faehrt hier grad vorbei. Ina wird verhaftet, weil sie Erde mit nach AussiLand eingeschleppt hat, schade :(.
Spaesschen.

Grande, grande Liebe und mijonen Knutschis :)!!

Mutters liebe Strümpfe verlassen einen Hasen nimmer.

Montag, 3. September 2007


Einmal sagte ein kleine Hase zu seinem Vater: "Laß mich zur See fahren, Vater, mich lockt die Ferne."

"Die Ferne?" schimpfte ihn der Vater.

"Geh Du auf die Wiese Blätter sammeln, und rede nie wieder davon!"

Da packte der kleine Hase seine Siebensachen in seine Zipfelmütze wie in einen Seesack und verließ im hellen Morgengrauen des Vaters Hasenhöhle in Richtung Hamburg. Welthafen.

Seine Siebensachen, das waren: eine Tabakspfeife für seine alten Tage. Ein Kieselstein aus der Heimat als Talisman und für sein Glück. Eine Messingschraube, die er für Gold hielt. Unten zog er Mutters liebe Strümpfe an, die sollten ihm die Füße wärmen.

In Hamburg lag die Heiße Marie vor Anker, ein guter Pott. Vollgeladen mit Kraut, kostbare Fracht für Australien, eine Delikatesse für das Hasenvolk der Australier. Pit Hinkelbein, der Kapitän, war ein aufrechter Kerl von bestem Schrot und Korn.

"Brauchen Sie einen Matrosen, Admiral, mit Muskeln wie Eisen?"

"Das wohl", sagte der Kapitän. "Gehen Sie an Bord, Sir! Nehmen Sie das Kraut von achtern, und tragen Sie es nach vorn!"

Da war der kleine Hase angeheuert als Krautwickelmaat, zwoter Mann für Steuerbordachtern Luv und Lee. Der Pott nahm Fahrt auf und steuerte Richtung südsüdwestostnord drei Strich links, genau da wollte der kleine Hase auch hin...

Ein :* an meine liebsten Eltern.


Mittwoch fang ich mal mit packen an, oder auch morgen.

Jetze fahr ich erstmal nach SZ, zu meinen Fügö-Häschen, und lass die Korken knallen.

Knallknallpengbum-adiö.
 
   





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