Machine Driver.
Einige Leute kaufen sich Tuetensuppen nach 4 Tagen, oder n Stadtplan. Anders AnkschMachine und InaMachineErweiterung. Wir kaufen uns ein Auto. Ungefaehr so, natuerlich beim Essen: "Ey, machine, wie isn das mitm Auto?"
-"Cooler waers schon."
"Lass ma unten gucken und eins kaufen."
-"Ok, geritzt."
Nein, ganz so wars ja nun nicht. Wir haben uns auch schon ein wenig informiert und Ina hat fast schon wie ne Australierin durch die Gegend telefoniert :D.
Nach paar Stunden und endlos vielen Fragen an die Travelle-Desk-Frau weiter, standen wir dann vorm Hostel und warteten auf Adam, der mit unserm vielleicht baldigen Vehikel ankam.
Ein suesser kleiner Japaner, knappe 10 jahre alt und weiss, also das Auto. Der Mitsubishi hat grade mal ca 200.000 km runter (fuer Australien nicht viel!), den Motor und Auspuff neu, Reifen auch, echt lovely der Hase. Modisch gesehen sind wir auch on the top, haben eine komplette Zeltausruestung mit PlayboyhaeschenMatratzendruck und und und.
Als wir dann in ner ruhigeren Gegend von Sydney waren, hat Ina sich hinters Steuern gewagt und ich sass hinten und hab gelacht :D. Der Scheibenwischer ging staendig an, weil der Blinker hier auf der anderen Seite ist. Sie also todesmutig auf der andern Strassenseite gefahren, EnglaenderAdam aufm BeifahrerSitz, und gleich mal aufm Berg abgewuergt. Draussen standen 2 Australier, die erstmal gelacht haben. Aber immerhin, ich wollte naemlich nicht, afraid, you know :).
Unser Verkaufsgespraech war auch herrlich. Von einem zarten "oh, wait a minute" ins Woerterbuch guckend begleitet, kam auch schon bald Inas Einleitung "And now, we will come to the price.".
Adam kam uns, es mag wahrscheinlich an unserm Charme gelegen haben, dann fast 800 $ entgegen.
Wir schlafen wohl noch eine Nacht drueber, aber eigentlich ist es schon fast unsers, je pense.
Wir werden es "The machine drive" taufen.
Spaeter gucken wir mal, was es noch so feines in der Kueche abzustauben gibt, der Essensmann, der wirklich immer (!!) in der Kueche ist, wenn wir es auch sind, darum der Name, hat naemlich mal "aufgeraeumt", wie er es nennt. Eigentlich hat er nur alle tollen Sachen aus dem Schrank gewuehlt um sie in sein Fach zu stellen und sie spaeter heimlich zu schamausen. (In unserer Kueche gibt es mehrere Faecher, wo jeder sein Zeug reinpacken kann, muss es allerdings mit Namen und Abreisedatum kennzeichnen. Kuechenmann: "Ich nehm nur das Zeug raus, was nicht beschriftet ist, ich raeum auf." Jaja, Kuechenmann, jaja.)
So, gleich kehren wir zurueck als unglaublich independent women. :D
.. so sieht unser Schmuckstueck aus, bloss in ner anderen Farbe. Fotos folgen natuerlich wie immer. Nein, morgen kommse wirklich!!


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