Australien,
ein Land, auf dessen Fusswegen ein toter Papagei liegt & keine wundert sich oder sagt, "Oh, schade, er ist tot.", denn es gibt so viele davon.
Auf dem Weg zur Arbeit also sah ich das kleine Tierchen liegen. Er war wirklich ganz huebsch, gruen und blau und gelb und rot und tot. Erst dachte ich, "Oh, schade, er ist tot. Wie traurig.", dann allerdings musste ich lachen, weil wo sieht man schon freilebende Papageien und dann auch noch tote?
Auf der Arbeit war mit dem Spass auch schon vorbei, denn es ist Vorweihnachtszeit, sogar schon fast Weihnachten und das heisst Weihnachtsfeiern. Und Weihnachtsfeiern heissen viele Leute. Also essen. Also Teller. Also Arbeit. Wenigstens kann man schon fast ein bisschen von Abwechslung sprechen. Denn ich spuele nicht nur noch mehr Teller, ich kann auch schon Brotbestellungen fertigmachen, meine Karriere steigt steil, ja, man kann sagen senkrecht, an.
Die vielen Menschen sind meist auch viel betrunken. Deswegen lief ich am Donnerstag 20x mit Raumspray in der Frauen-Toilette auf und ab um den Kotz-Geruch zu eliminieren. Volle Droehnung Jasmin und Lavender.
Zu Hause angekommen, und ich kann froh sein, dass ich ueberhaupt angekommen bin, dank Trackwork, dann die naechste Herausforderung.
Ina und ich hatten einen Gast. Er war 2m gross und braun und sass auf Inas Bettpfosten, eine Kakerlake. Wir brachen kurzzeitig in Panik aus, ich auch laenger, bis Ina wieder zu Sinnen kam und entschlossen sagte: "Wir fangen sie. Mit dem Staubsauger." Oke. Gute Idee. Sie holte also den Staubsauger, ich sollte solang den Mutant im Auge behalten. Mit einem sicheren Abstand von gut 2,5m hatte ich den Feind fixiert. Der Feind mich allerdings auch. Denn die zarte, auf 5kg geschaetzte Kakerlake versuchte tatsaechlich mich anzuspringen. Mit einem Hechtsprung meinerseits schreckte ich zurueck und ein kurzer, aber dennoch stahl-Tuer-durchdringender Schrei schallte durchs Haus. Es war halb 1, nachts.
Ich hoerte ein leises Lachen von Ina, die kurze Zeit spaeter mit dem Staubsauger ins Zimmer kam. Die Fangversuche mit diesem gingen daneben, natuerlich.
Wir ueberlegten kurz und nahmen ein Sieb aus der Kueche mit. Ina, todesmutig, fing das alte Geloet, das gerade unter meinem Bett in einem weissen irgendwas gekuschelt hatte und mal alle sechse von sich strecken wollte.
Da war sie also, unter dem Sieb. Und wir davor. Mein Blick fiel auf das Raumspray. Diesmal war es nicht Jasmin und Lavender, nein, Zitrone und Limone sollte zu ihrem Tode fuehren. Als dies jedoch nach einigen Minuten noch nicht den gewollten Effekt erzielt hatte, sprach Ina die Gedanken aus, man koennte ja Haarspray auf sie spruehen und ein Feuerzeug davor halten. Gute Idee, leider hatten wir Bedenken, dass der Teppich, das Bett und all die Klamotten so feuerfest waren. Also nur Haarspray. Und tatsaechlich, sie starb. Ina warf sie vom Balkon und wir hoerten nur noch ein leises Aufprallgeraeusch, dann gingen wir schlafen. Um 1 Uhr.
Eine erfreulichere Sache ist mein neuer MP3-Player. Nachdem ich meinen irgendwo verloren hatte - er reiht sich ein in die anderen Sachen, die Australien mir schon entrissen hat, mein lieber blauer Ring, mein Daumenring, 1 paar Ohrringe, meine Uhr, allerdings ist die nur kaputt, 2 Stifte, meine Kopfhoerer die auch irgendwie durchgebrochen sind und das wars. Immerhin habe ich meinen Pass noch.. :D
Ich sah es als Wink des Schicksals an, ueberlegte, mir einen Ipod zu kaufen, fragte auch Lisa den alten Apple-Experten, entschied mich aber doch dagegen.
Und nun hab ich ihn, mein neuer Sony Walkman NWZ-S516B in weiss und ich liebe ihn. Ich hab ihn mir zu Weihnachten geschenkt und zum Geburtstag noch neue Kopfhoerer dazu.
Morgen in einer Woche ist Weihnachten und ich brauche noch was zum anziehen. Ich hab zum Glueck frei bekommen und wir zelebrieren das Fest der Liebe mit unserm ganzen Haus. Sogar einen Weihnachtsbaum haben wir, wenn auch nur aus Plastik, danke ihr Iren :)!
Ich werd wohl langsam durch den Regen nach Hause jiggan und vielleicht noch Ina zu Gesicht bekommen, die sich im Moment tot arbeitet. Wenn ich nicht schon schlafe, dann.
:*
Auf dem Weg zur Arbeit also sah ich das kleine Tierchen liegen. Er war wirklich ganz huebsch, gruen und blau und gelb und rot und tot. Erst dachte ich, "Oh, schade, er ist tot. Wie traurig.", dann allerdings musste ich lachen, weil wo sieht man schon freilebende Papageien und dann auch noch tote?
Auf der Arbeit war mit dem Spass auch schon vorbei, denn es ist Vorweihnachtszeit, sogar schon fast Weihnachten und das heisst Weihnachtsfeiern. Und Weihnachtsfeiern heissen viele Leute. Also essen. Also Teller. Also Arbeit. Wenigstens kann man schon fast ein bisschen von Abwechslung sprechen. Denn ich spuele nicht nur noch mehr Teller, ich kann auch schon Brotbestellungen fertigmachen, meine Karriere steigt steil, ja, man kann sagen senkrecht, an.
Die vielen Menschen sind meist auch viel betrunken. Deswegen lief ich am Donnerstag 20x mit Raumspray in der Frauen-Toilette auf und ab um den Kotz-Geruch zu eliminieren. Volle Droehnung Jasmin und Lavender.
Zu Hause angekommen, und ich kann froh sein, dass ich ueberhaupt angekommen bin, dank Trackwork, dann die naechste Herausforderung.
Ina und ich hatten einen Gast. Er war 2m gross und braun und sass auf Inas Bettpfosten, eine Kakerlake. Wir brachen kurzzeitig in Panik aus, ich auch laenger, bis Ina wieder zu Sinnen kam und entschlossen sagte: "Wir fangen sie. Mit dem Staubsauger." Oke. Gute Idee. Sie holte also den Staubsauger, ich sollte solang den Mutant im Auge behalten. Mit einem sicheren Abstand von gut 2,5m hatte ich den Feind fixiert. Der Feind mich allerdings auch. Denn die zarte, auf 5kg geschaetzte Kakerlake versuchte tatsaechlich mich anzuspringen. Mit einem Hechtsprung meinerseits schreckte ich zurueck und ein kurzer, aber dennoch stahl-Tuer-durchdringender Schrei schallte durchs Haus. Es war halb 1, nachts.
Ich hoerte ein leises Lachen von Ina, die kurze Zeit spaeter mit dem Staubsauger ins Zimmer kam. Die Fangversuche mit diesem gingen daneben, natuerlich.
Wir ueberlegten kurz und nahmen ein Sieb aus der Kueche mit. Ina, todesmutig, fing das alte Geloet, das gerade unter meinem Bett in einem weissen irgendwas gekuschelt hatte und mal alle sechse von sich strecken wollte.
Da war sie also, unter dem Sieb. Und wir davor. Mein Blick fiel auf das Raumspray. Diesmal war es nicht Jasmin und Lavender, nein, Zitrone und Limone sollte zu ihrem Tode fuehren. Als dies jedoch nach einigen Minuten noch nicht den gewollten Effekt erzielt hatte, sprach Ina die Gedanken aus, man koennte ja Haarspray auf sie spruehen und ein Feuerzeug davor halten. Gute Idee, leider hatten wir Bedenken, dass der Teppich, das Bett und all die Klamotten so feuerfest waren. Also nur Haarspray. Und tatsaechlich, sie starb. Ina warf sie vom Balkon und wir hoerten nur noch ein leises Aufprallgeraeusch, dann gingen wir schlafen. Um 1 Uhr.
Eine erfreulichere Sache ist mein neuer MP3-Player. Nachdem ich meinen irgendwo verloren hatte - er reiht sich ein in die anderen Sachen, die Australien mir schon entrissen hat, mein lieber blauer Ring, mein Daumenring, 1 paar Ohrringe, meine Uhr, allerdings ist die nur kaputt, 2 Stifte, meine Kopfhoerer die auch irgendwie durchgebrochen sind und das wars. Immerhin habe ich meinen Pass noch.. :D
Ich sah es als Wink des Schicksals an, ueberlegte, mir einen Ipod zu kaufen, fragte auch Lisa den alten Apple-Experten, entschied mich aber doch dagegen.
Und nun hab ich ihn, mein neuer Sony Walkman NWZ-S516B in weiss und ich liebe ihn. Ich hab ihn mir zu Weihnachten geschenkt und zum Geburtstag noch neue Kopfhoerer dazu.
Morgen in einer Woche ist Weihnachten und ich brauche noch was zum anziehen. Ich hab zum Glueck frei bekommen und wir zelebrieren das Fest der Liebe mit unserm ganzen Haus. Sogar einen Weihnachtsbaum haben wir, wenn auch nur aus Plastik, danke ihr Iren :)!
Ich werd wohl langsam durch den Regen nach Hause jiggan und vielleicht noch Ina zu Gesicht bekommen, die sich im Moment tot arbeitet. Wenn ich nicht schon schlafe, dann.
:*

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