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Do you come from the land down under?

Mein kleines Australien-Töurchen.
 

I would walk 500 miles and I would walk 500 more

Mittwoch, 23. April 2008

Wenn Gott ein Tuerchen schliesst, haut er Dir die naechste ins Gesicht.
Herzlich Willkommen, Ann-Kristin Behrens, und was waer denn am liebsten? Eiche, Buche oder auch Mahagoni?

Montagmorgen munter, fast munter, zum Geldautomaten gefahren, bevor wir uns auf zur Great Ocean Road machten.
Karte rein.
Ratter.
Ratter.
Ratter.
Karte raus.
"Sorry, we are not able to read your card. Please contact your bank."
Nach mehrmaligem probieren wurde es auch nicht besser.
PANIK!
Ersteinmal Ina mein Glueck erzaehlt, die natuerlich auch nichts dran aendern konnte.
Also Bank kontaktiert, in diesem Fall Mutter.
Und ich mach es kurz und knapp, weil sie ja so eine gewitzte Baenkerin & wenigstens eine weibliche Person in der Familie ist, die finanziell ja mal den besten Durchblick der Welt hat (:D), hat sie ihre boersenmakler und mafioesen Beziehungen spielen lassen und mir Geld ueberwiesen. Was heute schon da ist sogar.

Nach diesem super Start fuhren wir Richtung Great Ocean Road. Ich war am Steuer.
2 Stunden spaeter waren wir auch auf dem richtigen Weg.
Wobei ich mich immer wieder frage, an welchem Punkt meines Lebens meine Orientierung verloren ging.
An unserem Tagesziel angelangt, das naechste Tor im Gesicht: Ein Polizeimann notierte sich unser Nummernschild, er dachte wohl, wir wuerden ueber Nacht bleiben (wir hatten es eigentlich auch erst vor), was in Australien auf oeffentlichen Parkplaetzen allerdings nicht erlaubt ist.
Einige Minuten spaeter und Ina mit leichten Prellungen, weil sie im Bett hinten liegen blieb waehrend ich im ersten Gang um die Kurven preschte, fanden wir dann ein Plaetzchen, das nicht so leicht zu finden war, irgendein Ausblickpunkt.
Dieser war natuerlich logischerweise etwas hoehergelegen.
Nachdem ich Ina fragte, ob es passieren koennte, dass unser Van einfach umkippt und wir die Boeschung runterkullern, machte sich glatt Angst breit.
Ina schlief allerdings bald ein, nur ich bildete mir in den naechsten Stunde alle moeglichen Geraeusche und Menschen ein - Kaengurus, die uns irgendwie essen koennten, weil es in den Horrorfilmen auch so ist und irgendwo die Idee ja herkommen muss. Und so weiter.
Den naechsten Tag, lebend, fuhren wir also die Great Ocean Road entlang.
Die allerdings war etwas ernuechternd, gerade mal, hoechstens, eine Stunde lang, der Rest der Fahrt eher durch das Inland. Hatte auch seinen Charme.
Fotos von den 12 Aposteln waren mit drin, mehr als genug, und am Abend goennten wir uns eine Nacht auf dem Campingplatz.
Das restliche Stueck der Strecke legten wir gestern zurueck.
An toten Kaengurus vorbei, ab 20 hab ich aufgehoert zu zaehlen, mal fleischiger, mal flauschig, mal eher Skelett. Ein lebendes hatte ich dann doch noch entdeckt..

Wicked




PS: Manchmal wundere ich mich, was ich fuer ein grenzenloses Genie bin.
Trotz Inas aufgestellter Regel, dass ich nicht mitsingen darf - hoechstens nur Playback singen - kann ich doch wirklich alle Lieder im Radio mitsingen. Und ich denke, es liegt an den musikalischen Genen und dem kuenstlerischen Familienanhauch.
Wuerd es noch "Hast Du Toene" geben.. wie ich abraeumen wuerde. Man man man.

,

Sonntag, 20. April 2008

Das war ein kleines Lebenszeichen von mir schon im Vorraus fuer die naechsten Tage, weil ich nicht weiss, wann ich wieder ins Internet komm.
Ich mach's kurz: Inas Geburtstag gut ueberlebt, ein bisschen gefeiert, weggewesen, 4 Stunden (!!) auf den ersten Zug um 7 Uhr47 in Eiseskaelte gewartet.
Morgen gehts weiter, die Great OCean Road entlang um Donnerstag in Adelaide und bei Uschi auf der Farm zu sein, wo wir ein paar Taegelchen bleiben :).
Danach, hoffentlich, Arbeit und alles ist gut.

Die Instandnudel.

Freitag, 18. April 2008

Ich muss ja sagen, ich bin nicht wie Lisa B. Oder wie Ina.
Ich muss ja sagen, ich bin ein Heimwehkind.
Da standen wir dann also, irgendwo auf dem Weg nach Melbourne.
Kaum noch Sprit, nur noch 20$. Und ich meine wirklich nur noch 20$. Die dumme Atze auf dem Westpac-Bank-Gelautomaten-Fenster lachte mir dumm mit einem "Ooops, you don't have enough money. Can I help with anything else?" entgegen.
Natuerlich kannst Du mir mit anything else helfen. Geld, Benzin oder auch eine Pistole.
Die hatte ich aber sowieso schon bei dem Security-Mann ein paar Meter entfernt von mir erspaeht. Drinnen war grade der Geldtransportermann mit frischen Noten, ich ueberlegte blitzschnell: "Einfach nur hinrennen, Pistole entreissen, vielleicht erschiessen, rein und Geld holen." Dann wog ich ab, wie meine Mutter reagieren wuerde und Inas Vater und liess es lieber sein.
Trotzdem, an der Situation hatte sich also nichts geaendert.
Ich fuehlte mich wie in der Zeit zurueckgesetzt, zurueck in Caboolture, grade war unsere Batterie vom Auto leer gegangen, weil ich das Licht anliess. Ina war sauer, ich sass mit meiner Tuete Haehnchengeschmacl Crinkle-Cutt-Chips auf der Betonblumenvase, meine Mutter in der Hand und heulte einfach nur.
So schlimm war es diesmal dann doch nicht gekommen.
Ich hatte diesmal keine Crinkle-Cutt-Chips und telefonierte nicht mit meiner Mutter, denn ich hatte nicht einen cent auf meinem Handy, da mich die Emirateslady den letzten Cent und auch Nerven gekostet hatte.

Aber man waechst ja an seinen Problemen, sagt man.
Ich wollte in diesem Moment allerdings nichts lieber, als kurz schnipsen, einmal nicken, fix in die Lampe, Augen zu und wieder auf und neben Mutter im Bett liegen.
Wie sehr man doch noch Kind ist, oder eher ich.
War aber nichts. Stattdessen sank die Stimmung tiefer und auch Ina und ich redeten kwasi nicht mehr miteinander. Ausser manchmal, was allerdings in Streit ausartete.
Ja, ich hatte Heimweh. Und zwar wie..
Grandios also.
Mit unserem letzten zusammengescharrten Geld machten wir uns auf nach Melbourne, was sich hinzog wie Kaugummi.
Der Motor unseres Rostmitsubishi hoerte nicht auf unter unseren Aerschchen zu vibrieren und es wurde dunkel.
Immerhin hatte ich noch genug Vorraete.
Aldi hatte mich mit Instantnudeln zu Hauf versorgt, denn, ziemlich praktisch. Heisses Wasser auf Staubnudeln, kurz ruehren und auf einmal hatte man richtige Nudeln.
Und auf einmal fuehlte ich mich auch in der Kochkunstleiter wieder unter Babs und Kurt (herrje, wie wir Euch immer sticheln, wa? :D).
Schliesslich, irgendwann, kamen wir in Melbourne an.
In der Zwischenzeit hatte ich meiner Mutter eine Sms geschrieben (bei der ich wirklich lang ueberlegte, ob ich sie nicht lieber sein lassen sollte und irgendwie anders ueberleben sollte, mit Auto auf dem Highway schieben und Beeren essen. Nicht, weil meine Mutter fies und gemein ist, sondern weil ich es schon wieder geschafft hatte, das fuer-mich-Ersparte in Luft aufzuloesen und finanziell komplett versagt hatte. Ich muss sagen, ich schaemte mich.) und um eine bei der Autoabholung ausgelegten Kaution von 250$-Ausleihe zu fragen.
Nach einer wilden Campernacht irgendwo in Melbourne, die Rezeption des Campingplatzes hatte schon zu, und einer erleichternden Sms meiner Mutter (JA, GELD!), fuhren wir dank Inas Mastercard auf den Campingplatz.
Aus einem Ausflug in die Stadt wurde auch nichts mehr, da unser Kleingeld nur noch fuer eine Karte reichte. Ich ueberliess meine restlichen 3$ Ina, sie hatte schliesslich schon den Campingplatz bezahlt, machte mir einen Gammel-Tag auf dem Campingplatz und wartete wie eine Mutti auf Inas Heimkehr.
Im Shoppinhcenter musste ich dann mit Bedauern zum 2x feststellen, dass das Geld noch nicht da war.
Trotzdem leistete ich mir einen kleinen Luxus im Aldi: Bohnen mit Schinkengeschmack.
Nach also diesem luxurioesen Mahl schwangen wir uns ins Vaenchen, um am naechsten Tag (hoffentlich) in die Stadt fahren zu koennen. Dies hing wiederum vom (hoffentlich) angekommenen Geld ab. Ohne Geld kein Ticket. Ohne Ticket keine Stadt.
Obwohl zur Not ja noch der Van da war.
Das Glueck kuesste uns allerdings die Fuesse. Das Geld war da. Unsere Nerven auch wieder und frischgeduscht, sogar mit warmer Dusche, machten wir uns auf zum Emiratesbuero um mal wieder unsere Rueckflugdaten zu diskutieren...

PS: Wie froh man sein kann, wenn man die besten Eltern der Welt hat :).
PPS: Morgen hat doch tatsaechlich Gaid Geburtstag. Zum Glueck hab ich wieder Geld und kann ihr sogar ein Kaertchen kaufen.


PPSS: Erst am SONNTAG LESEN!

Alles Gute zum Geburtstag lieber Achim :)!

Mit unserm Zebravan durch OZ.

Freitag, 11. April 2008

Es ist nicht nur alles schwarz weiss.
Nein, aber manchmal.
Auch mal mit Streifchen.
Auffaellig, aber schlicht.
Lautlos und elegant, aber lautstark.
Heiss, aber nicht nur aussen.
Vaenchen.

Ina (sieht Van, in Gedanken): "Oh, schlicht. Das passt zu unseren Outfits."

Donnerstag, 10. April 2008

Donnerstag, nach einigen Stunden im Hostel warten, machten wir uns auf Richtung Flughafen.
Nach dem Check-In und 25$ weniger, man muss in Neuseeland nicht nur Steuern bezahlen, wenn man rein will, NEIN, auch wenn man wieder raus will, flogen wir ruhig Richtung Sydney, Australien.
Die einzige Turbulenz, statt des Huehnchens war fuer uns nur noch Pie da, mh, Fleischkuchen, & es gab kein Eis mehr.
In Sydney angekommen nahmen wir ein Shuttle in unser 2. 2.zuhause, das wake Up!.
Kurz noch eingekauft, etwas spaeter ins Bett, weil in unserem Zimmer ein kleines Sit-in war. Also nichts mit schlafen. Gut.

Heute dann fuhr ich mit dem Zug nach St. Leonards, zur Stoned Crow, um meine Kuechen-Besatzung zu besuchen.
Ein wenig hysterisches quietschen, ein bisschen Umarmen und dann war wieder alles beim Alten.
Ausser, dass sie einen neuen Besen hatten. Einen roten. An der Wand hing ein neues Bild und der Muelleimer war neu. Der Spuelbrauseschlauch war neu, der Schwede und mein Nachfolgedishie hatten gekuendigt, dafuer waren schon wieder zwei neue Schweden da (wie leer muss dieses Land sein?).
Nach ein wenig in der Tuer stehen, ein bisschen Kartoffelbreiessen ging ich zu Woolis, um fuer Gav Cranberries zu kaufen. Und das sogar ohne Gehalt.
Alles war beim Alten.
Vor dem Taschengeschaeft roch es nach Leder, beim Baecker nach Frischgebackenem, vor dem Macro-Cafe standen die kleinen Tischchen mit den gruenen Bezahlschweinchen und es roch nach Fruechten, Gemuese und Holz und vor dem Crow's Nest Hotel kroch der Suff auf den Buergersteig.
Die Luft hatte diesen besonderen Geruch nach Seife, Blumen, Benzin und Haehnchen und alles war beim Alten.
Nur hatte ich keine stinkenden schwarzen Klamotten an.
Einige Zeit spaeter verabschiedete ich mich dann auch schon wieder.

Morgen geht unsere Reise schon wieder weiter - mit dem Camper die Kueste runter, Richtung Adelaide.
12 Tage mobile Freiheit und wieder Auto fahren, nach 6 Monaten.
Gut versichert sind wir.




Mit dem Flug umbuchen war es mal wieder schwieriger gedacht. Weil wahrscheinlich alle Schweden, die gerade in Australien sind, auf einmal rauswollen, sind ueber die naechsten Monate nahezu alle Fluege ausgebucht und darum befinde ich mich jetzt auf diversen Wartelisten.
Noch immer kein genaues Datum..

Auf Frodochens Spuren

Dienstag, 8. April 2008

Nach einer Nacht in Rotorua und der Befuerchtung, unser Vorhaben wuerde nicht stattfinden wegen des Wetters, einer zu langen Busfahrt - immerhin wurde aus der einen (!!!!11111einseins) Fahrstunde von Rotorua nach Taupo glatte 6( s e c h s), dank auch an die amerikanischen zwei Maedchens (Amimaedchen stolpert, dreht sich um & sagt zur Stufe: "Hey motherfucker.") und einer weiteren Nacht in Taupo, standen wir also um halb5 Uhr auf, oke, ich um 5, um in unseren gebuchten Bus Richtung Tongariro National Park zu steigen.
Das Tongariro Alpine Crossing war unser letztes neuseelaendisches Highlight, eine 7-8 Stunden angegebene Wanderung, teils auf Wanderwegen, teils einfach auf dem Berg. Genau das richtige also fuer Ina-Gaid und mich, da wir ja quasi Bergsteiger sind.
Um 7 Uhr erreichten wir den Car Park, die letzte befahrbare und ueberhaupt existente Strasse fuer die naechsten Stunden.
Als wir ausstiegen, freute ich mich ueber all die kleinen Maedchens, die sich mit einem Top und Shorts auf den Weg gemacht hatten. Sie wuerden naemlich erfrieren - der Wind wehte eisig, es war kalt und ich war gluecklich, dass ich ein Shirt, darueber ein Longsleeve, darueber ein Pulli, darueber noch einen Pulli, darueber meine Regenjacke und schliesslich meinen Schal trug, allerdings dies auch nur, weil wir den Abend zuvor mit einer Deutschen redeten, die uns das also riet.
Wir kauften uns allerdings doch noch Handschuhe & ein Muetzchen, weil die Kaelte unglaublich kalt war an diesem Tag und Ort.
Um 8 Uhr 20 waren wir unterwegs.
Zuerst locker wanderten wir auch dem Mordor-Berg entgegen, einer der Herr der Ringe-Drehorte.
Ich erstarrte in Ehrfurcht, murmelte die naechsten Minuten nur noch "Oh Gott, ist das schoen. Oh. Ist das schoen. Oh, schoen. Ui ui. Ist das schoen.", Ina machte es wie immer: Kurz stehen, Foto, weiter.
Der Wanderweg wurde von Schritt zu Schritt steiler & geroelliger und unter meinen 3 Kapuzen + Muetze pfiff Inas leises Stimmchen an mir vorbei: "Oh oh. Mit dem Wind wird hier aber auch heikel."
Nach einigen Kilometern, vielleicht auch nur 2, machten wir unsere erste Pause bevor wir uns an den ersten Aufstieg machten, die Devil's Staircase.
Oh, netter Name, denkt man sich. Oh, nicht ganz so nette Strecke, merkt man dann spaeter.
Die wenigen Pflanzen wurden noch weniger, der Wind staerker und mein Atem weniger.
Zwischenzeitig zerriss mir die kalte Luft die Lunge und mein Puls schlug, als haette ich ein Eichhoernchen in meinem Hals. Haette ich nicht gewusst, dass ich immernoch fast friere, haette man denken koennen, man schwitze.
Unsere Gesichter gluehten und gluehten und gluehten, die Treppen wurden jedoch nicht weniger.
Oben angelangt, und ich muss sagen, ich hab noch nie einen Berg so bestiegen, mit Geroell und Schutt und Kaelte, weil so hoch, wanderten wir eine kurze Strecke durch den ersten Krater, eine lange flache Strecke am Mordorberg vorbei und befanden uns bald erneut vor einem Anstieg.
Dieser war als nicht zu schwer beschrieben, ich bezeichne ihn mal als Panik-Ina-Anstieg.
Tapfer schleppten wir uns die ersten Meter hoch, der Boden wurde lehmiger, es roch nach Schwefel wegen den naheliegenden Schwefelseen, irgendwelche Lavasteine lagen rum und es wurden alte Erinnerungen an unsere Nahtoderfahrung geweckt.
Ina stieg die Panik fast ins Gesicht. Links nichts, rechts nichts. Und es war wirklich nichts, weil wir durch eine Wolke liefen.
So toll, wie ich mir das frueher immer vorstellte war es allerdings nicht. Es war kalt, man konnte hoechstens 5m weitgucken und nass dazu.
Einige Meter weiter geklettert erreichten wir den Abstieg des Bergs, lockerer Schutt und Geroell und schwarzer Sand. Runtergeschlittert, zum Glueck nicht gestorben, stieg eine kleine Aggressionswelle in mir hoch als ich, nachdem wir durch den naechsten Krater liefen, schon wieder einen Anstieg erspaehte. Oh.
Schon reichlich erschoepft verwandelte sich die Landschaft um uns herum immer wieder: Mal Geroell, mal Heidelandschaft, mal Geroell, mal Schwefelsand.
Nach stundenlangem in-Wolken-laufen lichtete sich das weisse Deckchen und wir konnten das erste mal ueber den Tongariro National Park gucken.
Die naechsten Meter verliefen oftmals wie folgt:
Anksch: "Oh Gott, meinst Du Frodo ist hier langgelaufen."
Ina: "Oh Gott. Ist doch egal."
Anksch: "Oh Gott, meinst Du Orlando Bloom ist hier langgelaufen mal, als er Zeit hatte?"
Ina: "Ist doch scheiss egal man." (kleine Aggression)
Anksch: "Oh Gott, das ist bestimmt Gollums Hoehle. Meinst Du das ist Gollumshoehle?"
Ina: "Halts Maul, Du bist dumm man."
:D
Ein kleines Paeuschen vor einem unglaublichen Ausblick weiter machten wir uns auf den 2StundenWeg zu einer kleinen Huette.
Die Landschaft war langsam nur noch heidemaessig & ich hatte immer Omas Stimme im Ohr: "Sieht ja aus wie Heide. Oder Daenemark hier."
An der Huette angelangt war unser Ziel mit nur noch 2 weitern Wanderstunden ausgezeichnet.
Da hatte sich mal wieder einer einen kleinen Spass erlaubt.
Nach gefuehlten 800000 Treppen waren wir unten. Dachten wir. Denn die Treppen und auch der Wald in dem wir nun waren, hoerten nicht mehr auf.
Da es bald schon nach 15Uhr war und der letzte Bus um halb5 fahren wuerde, stratzen wir durch das kleine Waeldchen.
Um 16 Uhr erreichten wir den Bus.
Wir waren die letzten.
Und brauchten 9 Stunden.
Wird doch nichts mit Bergsteiger, schade. Vielleicht hab ich noch eine Chance als Bauer oder Baumfaeller.

Trotz Schmerzen ueberall, immernoch kalten Fuessen und ekligen nassen Klamotten (ich schwoere, es war die Wolke) bin ich froh, dass Gaid uns mal wieder sowas Feines ausgesucht hat. Belohnt mit unglaublichen Blicken & dem Gefuehl, dass ich mindestens einmal auf ein Steinchen getreten bin, wo auch Orlando Bloom mit wallendem Harr unterwegs war.
In Neuseeland, wie ich finde, nicht auslassbar & fast noch schoener als der Abel Tasman Park.
Ina ist da anderer Meinung, aber das waere ja nicht das erste Mal...
;)

Tongariro Crossing


PS: Uebermorgen wieder in Australien - Zivilisation, heisse Maeuschens und unser Camper, wuhi!

Samstag, 5. April 2008

Paihia und alles andere.
 
   





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