I would walk 500 miles and I would walk 500 more
Wenn Gott ein Tuerchen schliesst, haut er Dir die naechste ins Gesicht.
Herzlich Willkommen, Ann-Kristin Behrens, und was waer denn am liebsten? Eiche, Buche oder auch Mahagoni?
Montagmorgen munter, fast munter, zum Geldautomaten gefahren, bevor wir uns auf zur Great Ocean Road machten.
Karte rein.
Ratter.
Ratter.
Ratter.
Karte raus.
"Sorry, we are not able to read your card. Please contact your bank."
Nach mehrmaligem probieren wurde es auch nicht besser.
PANIK!
Ersteinmal Ina mein Glueck erzaehlt, die natuerlich auch nichts dran aendern konnte.
Also Bank kontaktiert, in diesem Fall Mutter.
Und ich mach es kurz und knapp, weil sie ja so eine gewitzte Baenkerin & wenigstens eine weibliche Person in der Familie ist, die finanziell ja mal den besten Durchblick der Welt hat (:D), hat sie ihre boersenmakler und mafioesen Beziehungen spielen lassen und mir Geld ueberwiesen. Was heute schon da ist sogar.
Nach diesem super Start fuhren wir Richtung Great Ocean Road. Ich war am Steuer.
2 Stunden spaeter waren wir auch auf dem richtigen Weg.
Wobei ich mich immer wieder frage, an welchem Punkt meines Lebens meine Orientierung verloren ging.
An unserem Tagesziel angelangt, das naechste Tor im Gesicht: Ein Polizeimann notierte sich unser Nummernschild, er dachte wohl, wir wuerden ueber Nacht bleiben (wir hatten es eigentlich auch erst vor), was in Australien auf oeffentlichen Parkplaetzen allerdings nicht erlaubt ist.
Einige Minuten spaeter und Ina mit leichten Prellungen, weil sie im Bett hinten liegen blieb waehrend ich im ersten Gang um die Kurven preschte, fanden wir dann ein Plaetzchen, das nicht so leicht zu finden war, irgendein Ausblickpunkt.
Dieser war natuerlich logischerweise etwas hoehergelegen.
Nachdem ich Ina fragte, ob es passieren koennte, dass unser Van einfach umkippt und wir die Boeschung runterkullern, machte sich glatt Angst breit.
Ina schlief allerdings bald ein, nur ich bildete mir in den naechsten Stunde alle moeglichen Geraeusche und Menschen ein - Kaengurus, die uns irgendwie essen koennten, weil es in den Horrorfilmen auch so ist und irgendwo die Idee ja herkommen muss. Und so weiter.
Den naechsten Tag, lebend, fuhren wir also die Great Ocean Road entlang.
Die allerdings war etwas ernuechternd, gerade mal, hoechstens, eine Stunde lang, der Rest der Fahrt eher durch das Inland. Hatte auch seinen Charme.
Fotos von den 12 Aposteln waren mit drin, mehr als genug, und am Abend goennten wir uns eine Nacht auf dem Campingplatz.
Das restliche Stueck der Strecke legten wir gestern zurueck.
An toten Kaengurus vorbei, ab 20 hab ich aufgehoert zu zaehlen, mal fleischiger, mal flauschig, mal eher Skelett. Ein lebendes hatte ich dann doch noch entdeckt..
PS: Manchmal wundere ich mich, was ich fuer ein grenzenloses Genie bin.
Trotz Inas aufgestellter Regel, dass ich nicht mitsingen darf - hoechstens nur Playback singen - kann ich doch wirklich alle Lieder im Radio mitsingen. Und ich denke, es liegt an den musikalischen Genen und dem kuenstlerischen Familienanhauch.
Wuerd es noch "Hast Du Toene" geben.. wie ich abraeumen wuerde. Man man man.
Herzlich Willkommen, Ann-Kristin Behrens, und was waer denn am liebsten? Eiche, Buche oder auch Mahagoni?
Montagmorgen munter, fast munter, zum Geldautomaten gefahren, bevor wir uns auf zur Great Ocean Road machten.
Karte rein.
Ratter.
Ratter.
Ratter.
Karte raus.
"Sorry, we are not able to read your card. Please contact your bank."
Nach mehrmaligem probieren wurde es auch nicht besser.
PANIK!
Ersteinmal Ina mein Glueck erzaehlt, die natuerlich auch nichts dran aendern konnte.
Also Bank kontaktiert, in diesem Fall Mutter.
Und ich mach es kurz und knapp, weil sie ja so eine gewitzte Baenkerin & wenigstens eine weibliche Person in der Familie ist, die finanziell ja mal den besten Durchblick der Welt hat (:D), hat sie ihre boersenmakler und mafioesen Beziehungen spielen lassen und mir Geld ueberwiesen. Was heute schon da ist sogar.
Nach diesem super Start fuhren wir Richtung Great Ocean Road. Ich war am Steuer.
2 Stunden spaeter waren wir auch auf dem richtigen Weg.
Wobei ich mich immer wieder frage, an welchem Punkt meines Lebens meine Orientierung verloren ging.
An unserem Tagesziel angelangt, das naechste Tor im Gesicht: Ein Polizeimann notierte sich unser Nummernschild, er dachte wohl, wir wuerden ueber Nacht bleiben (wir hatten es eigentlich auch erst vor), was in Australien auf oeffentlichen Parkplaetzen allerdings nicht erlaubt ist.
Einige Minuten spaeter und Ina mit leichten Prellungen, weil sie im Bett hinten liegen blieb waehrend ich im ersten Gang um die Kurven preschte, fanden wir dann ein Plaetzchen, das nicht so leicht zu finden war, irgendein Ausblickpunkt.
Dieser war natuerlich logischerweise etwas hoehergelegen.
Nachdem ich Ina fragte, ob es passieren koennte, dass unser Van einfach umkippt und wir die Boeschung runterkullern, machte sich glatt Angst breit.
Ina schlief allerdings bald ein, nur ich bildete mir in den naechsten Stunde alle moeglichen Geraeusche und Menschen ein - Kaengurus, die uns irgendwie essen koennten, weil es in den Horrorfilmen auch so ist und irgendwo die Idee ja herkommen muss. Und so weiter.
Den naechsten Tag, lebend, fuhren wir also die Great Ocean Road entlang.
Die allerdings war etwas ernuechternd, gerade mal, hoechstens, eine Stunde lang, der Rest der Fahrt eher durch das Inland. Hatte auch seinen Charme.
Fotos von den 12 Aposteln waren mit drin, mehr als genug, und am Abend goennten wir uns eine Nacht auf dem Campingplatz.
Das restliche Stueck der Strecke legten wir gestern zurueck.
An toten Kaengurus vorbei, ab 20 hab ich aufgehoert zu zaehlen, mal fleischiger, mal flauschig, mal eher Skelett. Ein lebendes hatte ich dann doch noch entdeckt..
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| Wicked |
PS: Manchmal wundere ich mich, was ich fuer ein grenzenloses Genie bin.
Trotz Inas aufgestellter Regel, dass ich nicht mitsingen darf - hoechstens nur Playback singen - kann ich doch wirklich alle Lieder im Radio mitsingen. Und ich denke, es liegt an den musikalischen Genen und dem kuenstlerischen Familienanhauch.
Wuerd es noch "Hast Du Toene" geben.. wie ich abraeumen wuerde. Man man man.


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